Der Scheißkalender: das Wichtelgeschenk, über das das ganze Büro lacht (Ausgabe 2027)
Beim Wichteln im Büro gibt es immer diesen Moment, in dem jemand eine Duftkerze auspackt und „oh, wie nett“ sagt, mit der Stimme eines Menschen, der lügt. Und es gibt den anderen Moment: wenn sich plötzlich alle über einen Kalender beugen, um zu lesen, was im Januar steht. Um den geht es hier.
Ein Scheißkalender ist ein lustiger Wandkalender, in dem jeder Monat einen Namen trägt, der sagt, was man wirklich von ihm hält: „Vorsätze: tot“ im Januar, „Brückentage-Bingo“ im Mai. Die Idee stammt aus Frankreich, wo sie vor einigen Jahren aufkam, und sie ist das Wichtelgeschenk, das lachen lässt, ohne jemanden zu kränken: Es bekommt das Jahr sein Fett weg, nicht der Kollege. Bei Marcel et les Blondes ist es ein Poster für 2027, dessen zwölf Monate Sie selbst umbenennen, mit zehn Vorschlägen pro Monat, einem echten Kalendarium und drei eingekreisten Tagen, von A4 für 19,90 € bis 70 × 100 cm.

Das Päckchen, das man vor allen aufmacht
Wichteln hat eine Regel, die nirgends steht und die trotzdem jeder kennt: Ausgepackt wird vor Publikum. Auf der Weihnachtsfeier, zwischen Glühwein und Buffet, das Päckchen in der einen Hand und den Becher in der anderen, während zwölf Kollegen zuschauen, ob Sie „gut gezogen“ haben. Der Betrag liegt meist irgendwo zwischen zehn und zwanzig Euro. Zu wenig für ein richtiges Geschenk. Genug für eine richtig peinliche Stille.
Also tauchen jedes Jahr dieselben Dinge auf. Die Duftkerze. Die Tasse „Bester Kollege der Welt“, geschenkt von jemandem, der Ihren Vornamen gerade so kennt. Die Teebox, die niemand trinkt. Und beim Schrottwichteln die Porzellanente, die seit Jahren durch die Abteilung wandert und die niemand behalten will. Man bedankt sich höflich, und im Januar liegt alles in der Schreibtischschublade.
Und dann gibt es das Päckchen, bei dem der ganze Raum lacht. Das von Hand zu Hand geht, fotografiert wird und in der Story landet, bevor der Nachtisch da ist. In den letzten Jahren ist das immer öfter ein Kalender. Kein schöner Kalender. Ein Scheißkalender.
Woher kommt der Scheißkalender?
Erfunden hat ihn nicht Deutschland, sondern Frankreich. Dort kam die Idee vor einigen Jahren auf, und sie hat aus einem einfachen Grund gezündet: ein Kalender, der Ihnen kein schönes Jahr wünscht, sondern sagt, wie es wirklich wird. Über das Jahr zu meckern, bevor es überhaupt angefangen hat, ist dort fast ein Volkssport. Daraus einen Kalender zu machen, hieß, aus dem Volkssport ein Geschenk zu machen.
Hierzulande kennt man lustige Kalender eher mit Tierfotos oder frechen Sprüchen. Lustig, ja. Aber einen Kalender, dessen Monate man selbst umbenennt, sucht man im Regal fast vergeblich. Dabei ist genau das der Witz: Alle erleben dasselbe Jahr. Im Netz kursiert der Spruch, der Januar habe sechzig Tage, und niemand muss den Beschenkten gut kennen, um mit ihm darüber zu lachen.
Sogar der berühmte „Blue Monday“, der angeblich traurigste Tag des Jahres, verdient seinen Platz in so einem Kalender. Seine Historie ist schnell erzählt: 2005 erfand ihn Cliff Arnall in einer Pressemitteilung für das britische Reiseunternehmen Sky Travel. Der dritte Montag im Januar, 2027 also der 18. Und der deprimierendste Tag des Jahres war ursprünglich – Werbung für eine Urlaubsreise.
2027 fängt schlecht an (und das ist gut für Sie)
Die gute Nachricht für alle, die einen Scheißkalender verschenken: 2027 hat die Hälfte der Witze schon selbst geschrieben. Neujahr ist ein Freitag: drei Tage Pause, und am Montag, dem 4., ist alles wieder da. Der Tag der Arbeit fällt auf einen Samstag, der Tag der Deutschen Einheit auf einen Sonntag, und Weihnachten erwischt es komplett: Heiligabend Freitag, beide Feiertage am Wochenende. Wer jetzt noch Urlaub plant, braucht Nerven. Und Brückentage.
Einen davon gibt es immerhin: Christi Himmelfahrt am Donnerstag, dem 6. Mai, dahinter der Freitag. Und dann ist da noch ein kleines Meisterstück. Ostersonntag, der 28. März, ist zugleich der Tag der Zeitumstellung: eine Stunde weniger Schlaf an genau dem Morgen, an dem man Eier im Garten sucht. Umgekehrt wird in der Halloween-Nacht die Uhr zurückgestellt – eine Stunde mehr zum Gruseln. Der einzige Freitag, der 13., kommt im August, wenn ohnehin alle weg sind.
| Monat | Was 2027 passiert | Der Name, den er verdient |
|---|---|---|
| Januar | Neujahr ist ein Freitag, am Montag, dem 4., geht es weiter; Blue Monday am 18. | Vorsätze: tot |
| Februar | Rosenmontag am 8., Valentinstag an einem Sonntag | Rosenmontag, Restalkohol |
| März | Ostersonntag am 28., zugleich Zeitumstellung | Ostern klaut ’ne Stunde |
| Mai | Tag der Arbeit an einem Samstag, Himmelfahrt am 6. mit Brückentag am 7. | Brückentage-Bingo |
| August | Der einzige Freitag, der 13., des Jahres | Alle weg, nur ich nicht |
| Oktober | Tag der Deutschen Einheit an einem Sonntag, Uhr zurück in der Halloween-Nacht | Einheitstag am Sonntag |
| Dezember | Heiligabend Freitag, beide Weihnachtstage am Wochenende | Feiertage am Wochenende |
Zwölf Monate, die Sie selbst taufen
Ein fertig gedruckter Scheißkalender ist für alle derselbe. Unserer wird zusammengestellt: ein Poster für 2027, dessen Monate Sie selbst umbenennen. Damit Sie nicht einen Abend vor zwölf leeren Feldern sitzen, gibt es für jeden Monat zehn Vorschläge, geschrieben für genau dieses Jahr – „Karneval, Kater, Kasse“, „Stau am Brenner“, „Spekulatius im Regal“, „Uhr zurück, Laune weg“. Ein Knopf lost alles aus. Und natürlich tippen Sie auch einfach Ihren eigenen Text, bis zu vierundzwanzig Zeichen.
Es ist außerdem ein echter Kalender, und das verlängert sein Leben. Jeder Monat hat sein Kalendarium, die Woche beginnt am Montag, Wochenenden sind markiert, und drei Tage kreisen Sie ein: den Geburtstag des Beschenkten, den ersten Urlaubstag, den Tag, an dem er endlich in Rente geht. Ein Witzposter schaut man eine Woche an. Einen Kalender, auf dem man nachsieht, wann der nächste Brückentag ist, lässt man das ganze Jahr hängen – und den Witz mit ihm.
Titel und Unterzeile gehören auch Ihnen. „Gehört Kevin. Finger weg!“ wirkt zuverlässig, vor allem, wenn der Kalender über Kevins Schreibtisch hängt. Sechs kräftige Farbstile, von Neongelb auf Schwarz bis Bonbonrosa, und ein Format für jede Wand: A4 für 19,90 €, passend zum Wichtelbudget, bis 70 × 100 cm für die WG-Küche.

Wem man ihn schenkt, und wem lieber nicht
Das natürliche Revier ist das Wichteln: im Büro, im Verein, auf der Weihnachtsfeier. Der Kalender hat einen Vorteil, den wenige lustige Geschenke haben: Er macht sich über niemanden lustig. Das Jahr kriegt sein Fett weg, nicht der Kollege. Man kann ihn also jemandem schenken, den man kaum kennt, ohne Risiko – und jemandem, den man sehr gut kennt, mit ein paar eigenen Witzen zwischen den Monaten.
Außerhalb des Büros passt er zum Bruder, der seit fünfzehn Jahren über den Januar schimpft, zur WG, die endlich einen echten Kalender in der Küche braucht, zum Kumpel, der in Rente geht (dem man einfach zwölfmal „Urlaub“ hineinschreibt), oder zur Cousine, die gerade umgezogen ist. Für die Oma, die seit Jahrzehnten am Kalender der Sparkasse hängt, entscheiden Sie bitte selbst.
Ein Tipp, der alles verändert: Tragen Sie in einen der drei eingekreisten Tage etwas Echtes ein. Den Geburtstag, das Konzert, den Tag, an dem er ins Team kam. Genau dieses kleine Detail sorgt mitten im Gelächter für das „Moment mal, daran hat er gedacht?“.

Das Geschenk, das gefilmt wird
Ein Scheißkalender hat eine seltene Eigenschaft für ein Geschenk um die zwanzig Euro: Er entfaltet sich in Etappen. Man rollt ihn aus, liest den Januar, lacht, sucht den eigenen Geburtsmonat, bleibt am Dezember hängen. Genau der Rhythmus eines kurzen Videos, und deshalb landet er so oft noch am selben Abend in einer Story oder auf TikTok.
Damit es auf dem Bildschirm funktioniert: Filmen Sie das Gesicht, nicht das Poster. Der Mensch, der seine Monate laut vorliest, schlägt jede Trendmusik. Und falls Sie im Juni einen echten Witz über jemanden aus dem Team versteckt haben, zeigen Sie ihn nicht, bevor er ihn selbst findet. Das ist der Moment, den alle nochmal sehen wollen.
Häufige Fragen
Was ist ein Scheißkalender?
Ein humorvoller Wandkalender, in dem jeder Monat einen Namen trägt, der sagt, was man wirklich von ihm hält: „Vorsätze: tot“ im Januar, „Brückentage-Bingo“ im Mai. Man verschenkt ihn, um zum Lachen zu bringen, meist beim Wichteln oder unter Kollegen, weil er sich über das Jahr lustig macht und nicht über die Person.
Woher kommt der Scheißkalender?
Aus Frankreich, wo die Idee vor einigen Jahren aufkam: ein Wandkalender, der kein schönes Jahr wünscht, sondern jedem Monat den Namen gibt, den er verdient. In Deutschland kennt man vor allem Tierkalender und Spruchkalender; einen Kalender, dessen Monate man selbst benennt, gibt es kaum.
Welches Budget ist beim Wichteln üblich?
Beim Wichteln unter Kollegen liegt der vereinbarte Betrag meist zwischen zehn und zwanzig Euro. Unser Kalender 2027 kostet in A4 19,90 €, die Druckdatei zum Selberdrucken 8,90 €.
Kann man eigene Monatsnamen schreiben?
Ja. Jeder Monat bietet zehn Vorschläge für 2027, ein Knopf lost alles aus, aber jedes Feld bleibt frei: Sie können Ihren eigenen Text eingeben, bis zu vierundzwanzig Zeichen pro Monat, und auch Titel und Satz am unteren Rand ändern.
Bis wann bestellen, damit er zu Weihnachten da ist?
Jedes Poster wird auf Bestellung gedruckt: Für eine Lieferung nach Deutschland oder in ein anderes EU-Land bestellen Sie vor dem 14. Dezember. Die Druckdatei kommt als Download-Link, ganz ohne Versand.