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„Schenkt uns bloß nichts“: Was Oma und Opa trotzdem an die Wand hängen

Von Cornélia

Jedes Jahr derselbe Satz am Telefon: „Schenkt uns bloß nichts.“ Und jedes Jahr derselbe Kühlschrank, mit demselben Foto der Kinder, aufgenommen, als sie noch kleiner waren. Hier ist ein Geschenk, das nicht im Schrank verschwindet, sondern nur angesehen wird.

Als Geschenk für Oma und Opa von den Enkeln schenken Sie ihnen die Gesichter: das Aquarell-Porträt der Kinder nach einem Foto, mit den Vornamen darunter und einer Widmung – oder das der ganzen Familie, Haustier inklusive. Das Porträt sehen Sie, bevor Sie bezahlen. Gedruckt wird erst auf Bestellung, in unserer Werkstatt im Aveyron: Planen Sie für Lieferungen nach Deutschland oder Österreich zehn Tage Vorlauf vor Weihnachten ein, innerhalb Frankreichs genügt eine Woche.

Großeltern, umringt von ihren drei Enkeln, als Aquarell auf einer türkisblauen und graublauen Wolke gemalt, darunter der Name Famille Dubois in Handschrift (in der französischen Version gezeigt)
Die Großeltern und ihre drei Enkel auf einem einzigen Porträt: ein gemeinsames Geschenk zu Weihnachten.

Der Satz, den man jedes Jahr hört

Abends, gegen sechs, der Videoanruf. Opa hält das Handy viel zu nah, man sieht vor allem sein Kinn, dann dreht er den Bildschirm zum Kühlschrank, um Oma etwas zu zeigen. Dahinter, zwischen den Magneten, das Foto der Kinder. Das von der Einschulung, mit Schultüte. Der Älteste ist längst in der siebten Klasse.

Und wenn Sie fragen, was sie sich zu Weihnachten wünschen, kommt die Antwort, bevor Sie ausgesprochen haben: „Schenkt uns bloß nichts, wir haben alles.“ Das ist nicht nur Höflichkeit. Sie haben wirklich alles: die Kuscheldecke, die Pralinen, das Kochbuch, die Duftkerze mit Feige. Was ihnen fehlt, gibt es in keinem Laden. Es steckt in Ihrem Handy.

Was sie aufhängen und was sie wegräumen

Ein Geschenk für Großeltern wird an einer einzigen Stelle beurteilt: an der Wand, die man beim Hereinkommen sieht. Was in der Schublade landet, hat schon verloren. Was bleibt, ist fast immer ein Gesicht – das des Enkels, dem gerade ein Zahn fehlt, der Kleinen, die so tut, als würde sie nicht posieren. Vorausgesetzt, es ist aktuell, und genau das kann der Kühlschrank nicht.

Das Problem eines gedruckten Fotos: Es sieht aus wie alle Fotos. Es wandert zu den anderen in den Holzrahmen im Flur, zwischen Hochzeit und Konfirmation, und irgendwann sieht man es nicht mehr. Dasselbe Foto als Aquarell wird zu etwas, das man wirklich anschaut, weil es aussieht, als wäre es eigens für die beiden gemacht worden.

Die Enkel, nach einem Foto gemalt

Das macht das Porträt der Enkel: Sie laden ein Handyfoto hoch, und die Kinder werden als Aquarell gemalt, mit ihren Gesichtern, ihrem Ausdruck und ihrer Kleidung, auf einer Wolke aus zarten Farben mit ein paar Spritzern. Vier Farbwelten stehen zur Wahl: Salbei und Ocker, Puderrosa, Ozeanblau, Terrakotta. Die Vornamen stehen darunter, in Schreibschrift.

Und dann die Zeile, die alles ändert: eine Widmung von höchstens 48 Zeichen, direkt unter den Vornamen. „Für Oma und Opa, mit ganz viel Liebe“ passt komplett hinein. Nur hier verrät das Geschenk, von wem es kommt – alles andere steckt im Blick der Kinder.

Ganz offen gesagt: Gemalt wird nicht von Hand. Eine künstliche Intelligenz malt das Porträt nach Ihrem Foto, in etwa dreißig Sekunden, und Sie sehen es, bevor Sie bezahlen – mit drei Versuchen pro Foto. Genau dieses Bild wird anschließend in der Werkstatt gedruckt, kein anderes. Dass es den Kindern ähnlich sieht, können wir nicht garantieren: Erkennen Sie sie nicht, nehmen Sie lieber ein anderes Foto, als ein Porträt zu verschenken, das niemand wiedererkennt.

Schwarz gerahmtes Poster an der Wand: drei nebeneinander stehende Kinder, als Aquarell auf einer salbeigrünen und ockerfarbenen Farbwolke gemalt, darunter die Namen Léa, Tom und Jade in Handschrift und eine Widmung an die Großeltern (in der französischen Version gezeigt)
Drei Kinder, ihre Vornamen und eine Widmung: das Porträt, das die Eltern im Namen der Enkel verschenken. Zum Porträt der Enkel →

Das Foto, das Sie machen oder noch einmal machen

Das beste Foto ist nicht das schönste, sondern das klarste: alle Gesichter sichtbar, von vorn oder im Dreiviertelprofil, bei gutem Licht, alle Kinder im selben Bild. Ein Geburtstagsfoto oder ein Urlaubsschnappschuss reicht, ein Foto vom Spielen im Garten auch. Sie brauchen keinen Fotografen: Vermeiden Sie nur Gegenlicht und abgewandte Köpfe.

Der Hintergrund verschwindet: Wohnzimmer, Luftballons, Baumhaus. Eine Bank oder ein Sofa unter den Kindern kann bleiben, und ein Erwachsener, der gut zu sehen ist, wird mit gemalt. Bei unseren Versuchen kamen drei Kinder, zwei, die sich umarmen, und vier Cousins mit einem Baby vollständig heraus. Je mehr Kinder, desto kleiner jedes Gesicht, und die Ähnlichkeit leidet ein wenig. Nur die Kinder, ohne die anderen? Schneiden Sie das Foto zu, bevor Sie es hochladen.

Wenn es die ganze Familie sein soll – oder nur die beiden

Manchmal passt das Foto nicht in „die Kinder“. Es ist das vom Weihnachtsessen, alle um den Tisch, auch der Onkel, der sich hinter seinem Glas versteckt. Dann ist es das Familienporträt: Eltern, Kinder, Großeltern und das Haustier, wenn es auf dem Foto ist. Bei unseren Versuchen wurden eine vierköpfige Familie mit Hund und eine Tischrunde von sieben Personen vollständig gemalt; darüber hinaus ist nichts garantiert.

Oft ist es das beste gemeinsame Geschenk. Die Cousins legen zusammen, ein einziges Foto genügt, und der Familienname steht darunter, in der Textzeile gern auch „Bei Oma“, wenn Ihnen danach ist. Für Großeltern ist es das Poster, das sagt: Wir sind alle da, selbst an den Tagen, an denen wir es nicht sind.

Und soll das Geschenk nur die beiden betreffen, zum Beispiel zum Hochzeitstag, gibt es dasselbe Porträt für ein Paar: ihr Foto, ihre beiden Vornamen und das Datum darunter.

Schwarz gerahmtes Poster an der Wand: eine vierköpfige Familie mit liegendem Labrador, als Aquarell auf einer salbeigrünen und ockerfarbenen Wolke gemalt, darunter der Name Famille Martin in Handschrift (in der französischen Version gezeigt)
Eltern, Kinder und Hund auf einem einzigen Foto: das Familienporträt, ein Geschenk für die Großeltern. Zum Familienporträt →

Das Geheimnis bis Weihnachten wahren

Am schwierigsten ist nicht die Bestellung, sondern das Foto, ohne dass jemand Verdacht schöpft. Machen Sie es selbst beim nächsten Kaffeetrinken oder suchen Sie eins in Ihrem Handy: das vom Sommer, vom Geburtstag, vom Essen. Haben Sie nichts Scharfes, fragen Sie unauffällig den anderen Elternteil. Es eilt nichts, bevor Sie das Porträt gesehen haben, denn man sieht es ja vor dem Bezahlen.

Beim Format passen A4 oder 30 × 40 cm gut auf eine Kommode oder in einen Flur, wahlweise mit Holzrahmen in Schwarz, Weiß oder Natur. Größere Formate kommen gerollt an und werden bei Ihnen oder bei den Großeltern gerahmt. Die Vornamen darunter, die Widmung in die Textzeile, und das Geschenk ist fertig.

Wie früh vor Weihnachten bestellen

Die Werkstatt druckt binnen achtundvierzig Stunden, den Rest erledigt der Paketdienst. Damit das Paket vor der Bescherung am 24. da ist, bestellen Sie für Lieferungen nach Deutschland oder Österreich zehn Tage vorher; innerhalb Frankreichs genügt eine Woche. Wird es doch knapp, bekommen Sie die Druckdatei gleich nach der Zahlung als Download-Link und können sie in einem Fotolabor in Ihrer Nähe ausdrucken lassen.

Häufige Fragen

Was schenkt man Großeltern, die sich nichts wünschen?

Schenken Sie ihnen, was sie nicht kaufen können: das Gesicht ihrer Enkel, so wie es heute aussieht. Ein Aquarell-Porträt nach einem aktuellen Foto hängt an der Wand, nutzt sich nicht ab und braucht keinen Platz. Die Vornamen und eine Widmung von höchstens 48 Zeichen verraten, von wem das Geschenk kommt.

Welches Foto eignet sich für das Porträt der Enkel?

Ein scharfes, gut beleuchtetes Foto, auf dem jedes Gesicht zu sehen ist, von vorn oder im Dreiviertelprofil, mit allen Kindern in einem Bild. Ein Urlaubsfoto, ein Geburtstagsfoto oder ein Foto vom Spielen im Garten passt in der Regel, ein Handyfoto genügt. Der Hintergrund verschwindet, eine Bank oder ein Sofa unter den Kindern kann bleiben.

Ist das Porträt von Hand gemalt?

Nein. Eine künstliche Intelligenz malt das Porträt nach Ihrem Foto, in etwa dreißig Sekunden. Sie sehen es vor der Bestellung, mit drei Versuchen pro Foto, und genau dieses Bild wird in der Werkstatt im Aveyron gedruckt. Die Ähnlichkeit ist nicht garantiert: Wechseln Sie lieber das Foto, als ein Porträt zu verschenken, das den Kindern nicht gleicht.

Kann man das Porträt verschenken, ohne dass Oma und Opa davon wissen?

Ja, denn alles läuft ohne sie: Sie wählen das Foto, sehen das Porträt vor dem Bezahlen und schreiben Vornamen und Widmung selbst. Nehmen Sie ein Foto vom Essen oder aus dem Urlaub, das Sie ohnehin haben, oder fragen Sie unauffällig den anderen Elternteil.

Was passiert mit dem Foto, das ich hochlade?

Es dient nur dazu, Ihr Poster herzustellen. Es liegt in einem privaten Speicher, wird nie veröffentlicht und dreißig Tage nach dem Versand gelöscht, bei der Druckdatei dreißig Tage nach dem Kauf, jeweils zusammen mit dem gemalten Porträt. Damit es gemalt werden kann, wird es an einen KI-Dienst (Google) übermittelt, der es nur dafür erhält.

Wie früh vor Weihnachten muss ich bestellen?

Für Lieferungen nach Deutschland oder Österreich zehn Tage vor dem Termin, innerhalb Frankreichs eine Woche. Die Werkstatt druckt binnen achtundvierzig Stunden, danach folgt der Versand. Bei Verspätung kommt die Druckdatei per Download-Link gleich nach der Zahlung, zum Ausdrucken, wo Sie möchten.